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4DMesh

Teilresorbierbares Implantat zur Bauchwandverstärkung

Teilweise resorbierbare Hernienprothese für die laparoskopische und offene Versorgung von Leisten- und Schenkelhernien.

4DMesh ist ein teilweise resorbierbares Monofilament-Implantat zur Verstärkung der Bauchwand bei Leisten- und Schenkelhernien. Das PP/PLLA-Komposit kombiniert die Stabilität eines klassischen Polypropylen-Implantats mit einer schrittweisen Reduzierung der implantierten Materialmenge auf lange Sicht. 4DMesh eignet sich für offene Reparationen nach Lichtenstein sowie für die laparoskopischen Techniken TAPP und TEP, mit in klinischen Studien und Registern dokumentierten niedrigen Rezidiv- und Komplikationsraten.
Zusammensetzung: makroporöses Monofilament-Verbundnetz aus Polypropylen (PP) und Poly-L-Milchsäure (PLLA)

Klinische Vorteile

Teilweise resorbierbare PP/PLLA-Struktur (ca. 75 % PLLA / 25 % PP): hohe Stabilität während der Heilungsphase bei langfristiger Reduzierung der permanenten Masse

  • Makroporöses und transparentes Design: erleichtert die anatomische Orientierung in der offenen und laparoskopischen Chirurgie und fördert eine gute Gewebeintegration
  • Sanfter „Tack-Effekt“ durch PLLA, Implantat atraumatisch repositionierbar
  • Dokumentierte klinische Ergebnisse: Studien zeigen eine Reduzierung postoperativer Schmerzen, geringere Serom-/Hämatomraten und sehr niedrige Rezidivraten bei TEP und TAPP
  • Breites Spektrum an Formen und Größen: Netze für Lichtenstein, flache und anatomische Implantate für die Laparoskopie, die eine standardisierte und an jedes Verfahren angepasste Versorgung ermöglichen
  • Langzeitkomfort für Patient·innen: Nach der Resorption des PLLA bleibt ein sehr leichtes PP-Netz mit geringem Fremdkörpergefühl zurück
  • Flexible Fixierungskonzepte: Einsatz mit reduzierter oder sogar ohne mechanische Fixierung möglich, je nach Technik und klinischer Bewertung.

4DMesh ist ein teilweise resorbierbares Monofilament-Implantat aus PP und PLLA, wobei etwa 75 % der ursprünglichen Masse dem resorbierbaren PLLA und 25 % dem permanenten PP entsprechen. Dieses Materialkonzept garantiert die notwendige mechanische Stabilität in der frühen Phase und verringert gleichzeitig die Materialbelastung auf lange Sicht. Die Makroporosität und Transparenz des Gestricks erleichtern die anatomische Orientierung und die Gewebeintegration. Die Hydrophilie der PLLA-Komponente trägt zu einem sanften Halteeffekt an der Wand bei, ohne aggressive Fixierungssysteme.

4DMesh ist für die Bauchwandverstärkung bei Leisten- und Schenkelhernien konzipiert und deckt ein breites Spektrum an Techniken ab: offene Lichtenstein-Reparation mit vorgeformten Netzen rechts/links, laparoskopische TAPP- und TEP-Verfahren mit flachen oder anatomischen Implantaten sowie Plug-&-Patch-Ansätze in Kombination mit den entsprechenden 4D-Komponenten. 4DMesh bietet somit eine flexible Lösung für gängige und komplexere Situationen in der Leistenhernienchirurgie.

4DMesh wird extraperitoneal implantiert und entfaltet sich sowohl in der offenen als auch in der laparoskopischen Chirurgie leicht, um sich der Bauchwand anzupassen. Die flachen Varianten können zugeschnitten werden, um die Netzgröße an den Defekt und die Anatomie anzupassen. Das Implantat ist mit allen gängigen Fixierungsmethoden (Nähte, Tacker/Clips, Kleber) kompatibel; klinische Daten zeigen, dass 4DMesh in bestimmten laparoskopischen Kontexten mit reduzierter oder sogar ohne zusätzliche mechanische Fixierung verwendet werden kann, abhängig von der Defektgröße, der Technik und der Erfahrung des chirurgischen Teams.

Für 4DMesh liegen mehrere klinische Studien und Registeranalysen vor, insbesondere zu TEP und TAPP. Im Vergleich zu Standard-PP-Implantaten werden signifikant kürzere Operationszeiten, weniger postoperative Schmerzen, eine schnellere Rückkehr zur Arbeit, geringere Serom-/Hämatomraten und sehr niedrige Rezidivraten beobachtet. Registerdaten (insbesondere Club Hernie) zeigen zudem einen höheren Anteil asymptomatischer Patient·innen und weniger moderate bis schwere Langzeitschmerzen im Vergleich zu Konkurrenzimplantaten bei vergleichbar niedrigen Rezidiv- und Infektionsraten.[1–4]
[1] Agca B et al. North Clin Istanb. 2019;6(4):388‑392.
[2] Kabaoglu B et al. Sisli Etfal Hastan Tip Bul. 2024;58(3):276‑283.
[3] Lund H et al. Surg Endosc. 2025;39(4):2464‑2470.
[4] Registre Club Hernie – Vergleichsstudien 2023 (4DMesh® anatomisch, laparoskopische Technik) und 2024 (4DMesh® vs. Konkurrenznetze, Lichtenstein-Technik).

Material: Monofilament-Verbundimplantat aus Poly-L-Milchsäure (PLLA) und Polypropylen (PP), ca. 75 % PLLA (resorbierbar) / 25 % PP (permanent)

  • Flächengewicht: ca. 30 ± 10 g/m² nach Resorption
  • Design: transparentes, weiches und sehr flexibles makroporöses Netz
  • Anwendung: Bauchwandverstärkung im Rahmen der Behandlung von Leisten- und Schenkelhernien; extraperitoneale Implantation bei offener Chirurgie nach Lichtenstein und bei Laparoskopie TAPP/TEP
  • Formen (Beispiele): vorgeformte Lichtenstein-Implantate rechts/links (mit/ohne Klappe), flache Implantate, anatomische TAPP/TEP-Implantate, quadratische/rechteckige Implantate.

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Recurrence and complications after laparoscopic inguinal hernia repair using a self‑adherent mesh: a patient‑reported follow‑up study

Postoperative Outcomes and Recurrence Rate in Laparoscopic Tep Inguinal Hernia Repairs Using Partially Absorbable Meshes: A Retrospective Single-Surgeon Study Over a 5-Year Period

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P-039 composite pp/plla monofilament 4dventral® promotes an anti-inflammatory response from human macrophages in vitro

Anatomisches 4DMESH / Laparoskopische Technik – Vergleichende Studie aus dem Register Club Hernie, 2023 – Französisch

4DMesh-Lichtenstein-Produktdatenblatt-Englisch

4D Mesh anatomisch – Produktdatenblatt – Englisch

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4DMesh ist ein Medizinprodukt der Klasse III, hergestellt von COUSIN BIOTECH S.A.S. Die Bewertung der CE-Konformität wurde durch die benannte Stelle DQS MED (CE0297) durchgeführt. Das Qualitätssystem von COUSIN BIOTECH S.A.S wurde nach den Anforderungen der Norm ISO 13485 zertifiziert.

Anwendungsempfehlungen: Vor jedem Eingriff die Kennzeichnung, die Gebrauchsanweisung und die Operationstechnik sorgfältig lesen.